Kindersprechstunde am 22.04.2016 in der KJW Pasinger Fabrik

In der regelmäßig stattfindenden Kindersprechstunde in der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt der Pasinger Fabrik haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit in einen Dialog mit den öffentlichen Personen des Stadtdteil zu treten. Hier ist der Raum zu sagen, was stört und was verändert werden sollte. Die Kinder können Anträge stellen  – somit bleiben den Erwachsenen die Anliegen der Kinder gut im Gedächtnis.

Gestern hat die Sprechstunde stattgefunden. Wir waren von der „Pasing kreuz&quer“ Redaktion vor Ort. 13 Kinder waren gestern da. Von den erwachsenen Verantwortungsträgern waren da: Frau Kloß vom Gartenbauamt, Evelyn Lang Kinderbeauftragte des BA 21, Frau Fürst, stellvertretende Kinderbeauftragte des BA 21, Herr Schmeller Kontaktbeamter der Pasinger Polizei und Herr Scholz, der Vorsitzende des BA 21.

Rückblick: Was ist mit den Anträgen der letzten Kindersprechstunde passiert?

  • Spiegel im/am Fahrradtunnel Durch einen Spiegel können die Kinder den Verkehr besser im Blick behalten. Der Spiegel soll Ende April angebracht werden, laut Baureferat.
  • Mehr Büsche am Spielplatz Hellihofweg: Das Baureferat wird erstmal keine neuen Büsche pflanzen, da die Kinder die „Zwischenräume“ bei den Büschen auch zum Spielen nutzen.
  • Mehr Grünflächen an der Paososchule: Paososchule wurde besichtigt und mittlerweile wurden viele Bäume und Johannisbeersträucher gepflanzt. Es ist ein privates Gelände deshalb kann die Stadt dort nichts ändern, aber dies zeigt, dass auch privat viel erreicht werden kann wenn man miteinander redet.
  • Die 30er Zone in der Theodor-Storm-Straße wird nicht beachtet, 30er Schild auf der Straße zur Erinnerung: es wurde zugesagt dass ein großes 30er Zonen Zeichen auf die Straße gemalt wird. Jetzt wird dies jedoch zurückgestellt da an der Theodor-Storm-Straße im Allgemeinen ganz viel geändert werden soll. Der Antrag ist deshalb nicht vom Tisch und es wird dran geblieben.

 Anträge der Kindersprechstunde:

  • 1. Antrag:  Ampelschaltung an der Pippinger Straße beim Schloss Blutenburg: Nach einigen Schritten ist die Ampel dort für die Fußgänger sofort rot. Die Kinder kommen so nicht schnell genug über die Straße. Hier sind immer viele Kinder unterwegs, da die Bibliothek in unmittelbarer Nähe ist. Vorschläge zu Veränderung sind: eventuell ein Schild mit einem Hinweis oder eine neue verlängerte Ampelschaltung.
  • 2. Antrag: mehr Schaukeln auf dem Spielplatz im Stadtpark, der gerade gesperrt ist.
    Frau Kloß vom Gartenbauamt hat dazu erklärt: „Der Spielplatz wird gerade umgebaut, da kommen viele neue Dinge hin, eventuell auch mehrere Schaukeln. Außerdem kommen auch Angebote für Jugendliche z.B. Tischtennisplatten hinzu und er wird vergrößert. Im Sommer wird der Spielplatz wieder eröffnet allerdings ist er auch während der Umbauarbeiten öffentlich zugänglich“. Von den Kindern wurden weitere Beispiele für wünschenswerte Spielgeräte genannt wie z.B. eine große Spinne oder eine Kletterwand. Frau Kloß hat sich diese notiert.

Weitere Diskussionspunkte

Außerdem wurde besprochen, dass wir Kinder und Jugendliche es uns ruhig trauen sollen, Hundebesitzern zu sagen, dass Hunde nicht auf den Spielplatz in den Sand dürfen und an der Leine bleiben müssen. Das passiert nämlich leider öfter. Ebenso waren der Spiellatz am Schirmerweg Thema: dort gibt es wenig Spielgeräte. Beim Schirmerwegspielplatz sind so wenige Spielsachen. Evelyn Lang hat dazu erklärt, dass dieser Spielplatz speziell für Kleinkinder gebaut ist und deswegen von der Stadt dort keine Spielgeräte für Größere vorgesehen sind. Allerdings könnten die zumindest auf der großen Wiese bolzen usw. In der Runde war auch der Wunsch da, dass das Kindercafe öfter aufmachen sollte, vor allem auch sonntags, da viele Kinder unter der Woche im Hort sind und das Angebot deshalb nicht nutzen können. Conny Beckstein macht sich dazu Gedanken.

Fazit

Obwohl es in der Kindersprechstunde manchmal um etwas trockene Themen geht, finden wir sie gut, wichtig und interessant. Gestern war es etwas stickig, was das Zuhören manchmal erschwert hat. Deswegen fanden wir auch gut, dass die Sprechstunde kurz und trotzdem ergebnisreich war.

Sanya, Angelina, „Pasing kreuz&quer“ Redaktion

 

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