Corona-Situation am Pasinger Helios-Klinikum

Das Pasinger Helios-Klinikum hatte Anfang April seine Türen vorübergehend geschlossen, nachdem es in dem Krankenhaus einen Corona-Ausbruch gegeben hatte. Jetzt fährt die Klinik ihren Betrieb langsam wieder hoch. 

28 Patienten und 54 Mitarbeiter infizierten sich Anfang April mit dem Virus. Das Krankenhaus nahm daher einige Tage lang neue Patienten nicht auf und entließ bisherige nicht. Alle Mitarbeiter wie die Ärzte und Krankenschwestern wurden so gut wie möglich isoliert. Das Krankenhaus hatte schon zuvor seine Station 1B zu einer Corona-Isolierstation umfunktioniert. Dann verbreitete sich das Virus immer mehr und ging auch auf anderen Stationen rum. Deshalb machte die Klinik dann Anfang April für ungefähr eine Woche komplett zu. Die leitenden Mitarbeiter des Klinikums wie Geschäftsführerin Sabine Anspach und der ärztliche Direktor Dr. Reza Ghotbi hatten schon vorher einen Corona-Krisenstab gebildet, um schnell reagieren zu können. Die Ärzte verschoben planbare Operationen, um viel Platz wie möglich für Corona-Kranken zu haben. Die Klinik-Mitarbeiter füllten die Spender mit Desinfektionsmitteln hingegen nicht mehr nach. Denn diese klauten unverschämte Leute in anderen Helios-Kliniken, in dem sie sie einfach abschraubten! Es gibt aber zum Beispiel in den Toiletten genügend andere Möglichkeiten.
Seit einiger Zeit fährt das Krankenhaus den normalen Betrieb schrittweise wieder hoch. Wie viele Patienten und Mitarbeiter derzeit infiziert sind und wie die Situation in dem Krankenhaus aktuell allgemein ist, möchte die Klinik auf Anfrage im Moment aber noch nicht sagen.
Die vorübergehende Schließung sei jedoch richtig gewesen, da „wir uns so einfacher restrukturieren konnten. Das Ziel war die wichtige Trennung zwischen den Corona-Stationen und den anderen Abteilungen wiederherzustellen“, sagt  Dr. Reza Ghotbi.
Wie an allen Stationen traf die Klinik etwa auch auf der Geburtenstation besondere Vorsichtsmaßnahmen. „Der Eingang der Geburtshilfe vom Eingang der Corona-Ambulanz wurde getrennt. Bei planbaren Entbindungen wird bei den Schwangeren fünf Tage vor dem Geburtstermin ein 19-Test durchgeführt“, erklärt Ghotbi. Nur zur Geburt darf eine Begleitperson, die keine Corona-Symptome hat und auch keinen Kontakt zu einem Infizierten hatte, mit auf die Station. Sonst nicht.

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