Steiff-Store und Ebenwald-Shop in den Pasing Arcaden haben geschlossen

Die Corona-Ausnahmesituation macht auch vielen Geschäften in den Pasing Arcaden zu schaffen. Einige Läden haben Umsatzeinbußen von mehr als 80 Prozent. Mindestens zwei Läden haben für immer zu gemacht: Die Filiale des bekannten Stofftier-Herstellers Steiff sowie der Store der Spielzeugkette „Elbenwald“. Das Betreiberunternehmen des Einkaufszentrums kommt seinen Mietern aber weit entgegen.

Die Corona-Ausnahmesituation hinterlässt auch in den Pasing-Arcaden Spuren: Bereits Ende August letzten Jahres hat der Steiff-Store seine Türen zugemacht. In den Tagen zuvor hatte es einen großen Räumungsverkauf gegeben. Das Geschäft der beliebten Stofftier-Marke in der Brienner Straße bleibt hingegen weiter bestehen. Auch der Spielzeug- und Fan-Artikel-Shop „Elbenwald“, der Kuscheltiere, Spiele, Kleidung, Tassen, Poster und vieles mehr unter anderem zu Harry Potter, Herr der Ringe, Star Wars und Walt Disney anbot, hat in Folge der Corona-Ausnahmesituation seine Filiale in den Arcaden zugemacht. Das Geschäft im Perlacher pep-Einkaufszentrum bleibt aber bestehen. Wir haben bei beiden Unternehmen nachgefragt, aus welchen Gründen genau sie zugemacht haben. Bei beiden warten wir im Moment noch auf eine Antwort.

Für beide Geschäfte hat „Uniball Rodamo Westfield“, das Betreiberunternehmen der Pasing Arcaden, noch keine Nachmieter gefunden. „Unsere Vermietungsabteilung steht bereits im Austausch mit potentiellen Nachmietern. Die Pasing Arcaden sind ein sehr gut im Markt positionierter Standort und wirtschaftlich gut aufgestellt. Das Interesse im Markt ist groß“, erklärt Sprecherin Anna-Katharina Skrzipek auf unsere Anfrage. Ob weitere Geschäfte in der Corona-Zeit ihren Mietvertrag gekündigt haben, will die Sprecherin nicht mitteilen. Das Betreiberunternehmen sei seinen Mietern aber sehr weit entgegengekommen und jeder Mietvertrag in Hinblick auf Mietreduzierungen individuell betrachtet worden. „Grundsätzlich unterstützen wir den Verhaltenskodex des Handelsverbands Deutschlands und des Zentralen Immobilien Ausschusses, der für Lockdown-Zeiträume eine angemessene Risikoverteilung und damit verbunden eine Mietreduzierung von im Regelfall 50 Prozent vorsieht“ erklärt Anna-Katharina Skrzipek. Je nach Branche und Einzelfall gehe das Unternehmen, sowohl was die Höhe als auch die Dauer der Mietreduzierungen angehe, sogar über diese 50 Prozent hinaus.

Obwohl im Untergeschoss der Arcaden die SaniPlus-Apotheke eine sehr viel genutzte Teststation anbietet, kommen vor allem seit Einführung der Testpflicht in viele Geschäfte deutlich weniger Leute, wie Stammkunden des Centers beobachtet haben. Diese Entwicklung sei auch schon seit Beginn der Corona-Pandemie bemerkbar gewesen.

 

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist IMG_0445-1024x768.jpg

Das könnte dir auch gefallen...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen