Bienenerlebnis mitten in Pasing

Wisst ihr eigentlich woher der Honig kommt? Wir sind dem Geheimnis des Honigs nachgegangen und haben spannende Informationen über Bienen gelernt.

Unser Besuch bei den Pasinger Bienen

Wir haben heute die Bienen in der Alte Allee besucht. Die Imkerin Carmen Grimbs begrüßte uns freundlich und zeigte uns zuerst den Bienenstock. Trotz schlechtem Wetter kamen ein paar mutige Bienen heraus und die Imkerin erzählte uns, dass 15 000 bis 20 000 Bienen in einem Bienenstock leben (im Sommer sogar bis zu 40 000). Das sind bei ihren mindestens sieben Stöcke ganz schön viele. Hier könnt ihr selbst rechnen.

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Die Imkerin erklährte uns, was ein Stockmeißel ist (ein eisernes Werkzeug zum öffnen eines Bienenstocks) und dann durften wir einen Blick in das Innere eines Bienenstocks werfen. Wisst ihr eigentlich, wieso es Bienenstock heißt? Weil es darin stockfinster ist ;-)

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Die Bienenwabe, das Zuhause der Biene

Dann hat uns ein netter Mann im SPD Bürgerbüro in Empfang genommen, damit wir nicht so nass wurden. Die Imkerin reichte uns  frische Waben, die nach Honig und Wachs rochen.

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Wir lernten, dass die Biene das Wachs zum Bau von Waben selbst produziert. Danach zog die aus ihrer Tasche eine große Tafel mit Waben, die mit Honig gefüllt waren, heraus. Wir durften von den Waben kosten. Der Honig schmekte gut, aber das Wachs störte etwas.

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Der Honigtest

Anschließend durften wir fünf verschiedene Honigsorten probieren. Von Honig aus Neuseeland, über dänischen Heidehonig, bis zu Lavendelhonig aus Frankreich war alles dabei. Am meisten überzeugte uns aber natürlich der „Pasinger Sommer“ von den fleißigen Bienen nebenan!

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Wir bedanken uns bei der Imkerin Carmen Grimbs für den spannenden Einblick in das Reich der Bienen und den lekeren Honig.

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Und hier noch ein kleiner Beitrag zum Interview, das wir mit Carmen Grimbs geführt haben .

Carmen Grimbs ist seit 2012 Imkerin und diesen Beruf hat sie gewählt, weil sie Bienen so liebt. Die Bienenstöcke, in denen ihre kleinen Arbeiterinnen und Königinnen leben, hat sie nicht selbst gebaut, aber ihr Mann! Der ist nämlich Schreiner.

Wie lang gibt es Bienen schon?

Pro Halbjahr gibt es eine spezielle Bienensorte: Die Sommerbiene und die Winterbiene. Und diese Sorten leben unterschiedlich lang! Die Sommerbiene wird ungefähr 6 Wochen alt, wohingegen die Winterbiene bis zu einem halben Jahr lebt. Und die Königin kann sogar bis zu vier Jahre alt werden.

Warum sterben Bienen nach dem Stich?

Die Bienenkönigin legt im Sommer übrigens bis zu ein paar tausend Eiern AM TAG! Das ist richtig harte Arbeit.

Und warum gibt es eine Bienenkönigin und keinen Bienenkönig?

Wenn die Biene Hunger hat, frisst sie die Pollen und den Nektar aus einer Blüte.

Warum gibt es, wenn alle Bienen das Gleiche fressen, dann flüssigen und festen Honig?

Diese Honigrührverfahren sind allerdings nicht zum Großteil für den speziellen Geschmack des Honigs verantwortlich: Die Bienen, die an verschiedenen Orten wohnen, sammeln ja auch von verschiedenen Pflanzen den Pollen und den Nektar auf; so schmeckt ein Honig der in einem Wald von vielen Bäumen gesammelt wurden, anders als einer der von einer Blumenwiese kommt!

Honig ist trotz seiner Süße, besonders gesund. Das liegt wohl daran, dass die Bienen im Stock aus sich selbst besondere Stoffe absondern, die auch für den Menschen sehr gut sind.

 

Yoko, Maria, Paula, Laura, Leon, Leander und Julius aus der 4c von der Oselschule

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Pasinger Bienen 48.153280, 11.456580 Alte Allee 4, München, Deutschland (Routenplaner)

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