Das macht die Pasinger Fabrik während der momentanen Corona-Zeit

Auch die Pasinger Fabrik muss wegen der zugespitzten Corona-Situation eine Reihe von Theaterstücken, Konzerten und anderen Veranstaltungen absagen. Ausstellungen und Werkstätten für Kinder finden aber trotzdem statt.

Wie ihr sicherlich ja schon mitbekommen habt, nehmen die Corona-Zahlen im Moment wieder stark zu. Wie viele andere Einrichtungen muss daher derzeit auch das Programm der Pasinger Fabrik zu großen Teilen ausfallen: Während Ausstellungen wie „Du fehlst mir!“ mit Comiczeichnnugen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen weiter stattfinden, sind alle Theaterstücke und Konzerte, deren Veranstalter die Fabrik ist, bis Donnerstag, 20. Januar, komplett abgesagt.  „Der Aufwand ist durch die 2G-plus-Regelung sehr hoch. Wenn wir in der Wagenhalle mit 25 Prozent Auslastung spielen, brauchen wir für die 50 Plätze drei Leute, die an den Eingängen die Kontrollen machen, obwohl durch die wenigen Besucher so gut wie kein Geld reinkommt“, erklärt Sprecher Carsten Mayer auf unsere Anfrage.

Zu den letzten Veranstaltungen der Fabrik seien nur sehr wenige Besucher gekommen – sei es aus Vorsicht oder weil ihnen der Aufwand zu hoch war. Die Fabrik strich daher das Weihnachtsprogramm mit Operetten, das eigentlich bereits für 2021 geplant war, zum zweiten Mal. Auch Auftritte etwa des Kabarettisten „Weiherer“ und des Musiktheater-Duos „Faltsch Wagoni“ entfallen. Ab dem 20. Januar soll es aber mit den Konzerten „Swinging New Year“ weitergehen. Das „Theater Viel Lärm um Nichts“ hat seine Vorstellungen nicht abgesagt. Karten für das Stück „Maß für Maß“ ab Samstag, 8. Januar, sind jedoch nur auf der Theater-Homepage erhältlich, nicht an der Tages- oder Abendkasse der Fabrik, die im Moment geschlossen hat.

Für die Pasinger Fabrik könnten die Absagen längerfristige Folgen haben: „Wir befürchten schon, dass, je länger die Absagen dauern, es um so schwieriger wird, das Publikum danach wieder zurückzuholen“, meint Mayer. Auch sei es „frustrierend“ ein komplettes Veranstaltungsprogramm zu planen und dann streichen zu müssen. Wirtschaftlich seien die Folgen für die Fabrik, eine hundertprozentige Tochter der Stadt München, wohl hingegen weniger schlimm als für die Künstler.

Die Kinder– und Jugendkulturwerkstatt in der Fabrik, in der auch „Pasing Kreuz&Quer“ entsteht, hat wenige Veranstaltungen wie das Kindertheater „Tomte Tummetott“ nach Astrid Lindgren abgesagt. Die Weihnachtswerkstätten, Kurse wie der Podcast-Workshop und der Theaterkurs im Dezember finden und fanden hingegen schon statt. „Die Gruppen sind dort nur klein, Abstände lassen sich gut einhalten“, sagt Big-Boss Conny Beckstein. Zudem seien die Kurse nur mit Anmeldung zugänglich. Auch bei den Weihnachtswerkstätten wie der Holz– und der Papierwerkstatt sind die Teilnehmerzahlen begrenzt, und es gelten alle Hygieneregeln. „Sollte sich die allgemeine Situation weiter zuspitzen, behalten wir uns aber trotzdem vor, alles nach draußen zu verlegen“, sagt Conny Beckstein. Schon jetzt ist im Hof der Fabrik die „Außenstelle“ errichtet, an der kostenlose Materialpakete ausgegeben werden (siehe eigener Eintrag auf Pasing Kreuz&Quer). Direkt vor Weihnachten und im Januar seien in der Kinder– und Jugendkulturwerkstatt generell nur wenige Veranstaltungen geplant, wodurch sich für Kinder und Jugendliche die Ausfälle in Grenzen hielten, erklärt Conny Beckstein.

 

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